Sprachreisen nach Neuseeland

Der ozeanische Inselstaat Neuseeland ist in vieler Hinsicht einmalig. Sprachreisen nach Neuseeland geben Gelegenheit, sich der Kultur und Natur des überaus faszinierenden, liebenswerten und überraschenden Landes zu nähern.
Gut ein Drittel der sich selbst auch "Kiwis" nennenden, etwas mehr als vier Millionen Neuseeländer leben in der Region der größten neuseeländischen Stadt Auckland (400.000 Einwohner) auf der Nordinsel. Auckland gilt weltweit als eine der Großstädte mit der höchsten Lebensqualität. Aber auch die nächstgrößeren Städte Christchurch (340.000, Südinsel) und Wellington (Hauptstadt, 190.000) sind durch eine hervorragende Infrastruktur, herzliche Gelassenheit und menschliche Überschaubarkeit sowie hervorragende Freizeitmöglichkeiten bei fast durchgehend idealen Temperaturen geprägt. Diese Eigenschaften erklären auch, weshalb Auckland bei Neuseeland Sprachreisen so beliebt ist.

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Neuseeland

Neuseeländisches Englisch

Fast alle Neuseeländer sprechen Englisch. Kurioserweise sind zwar Maori und die neuseeländische Gebärdensprache als offizielle Amtssprachen per Gesetz festgeschrieben, das bei Neuseeland Sprachreisen gelehrte Englisch aber nicht. Ob das de facto und gewohnheitsrechtlich als Amtssprache fungierende Englisch der legalistischen Anerkennung tatsächlich bedarf, wie von einigen Neuseeländern gefordert, ist im Land umstritten. Die Verbundenheit der Neuseeländer mit dem Vereinigten Königreich wird außer bei der "Fish-and-Chips"-lastigen Esskultur nicht zuletzt durch die Pflege eines für die Ohren deutscher Neuseeland-Sprachreisender nahezu akzentfreien Englisch im allgemeinen Geschäftsverkehr deutlich.

Sprachreisen nach Neuseeland

Sprachexperten können natürlich zahlreiche, zum Teil durch Übernahmen aus der Maori-Sprache und dem australischen Englisch begründete Sonderheiten feststellen. So werden das "i" und andere Vokale regelmäßig sehr gedehnt gesprochen. Auch ist die Hinzufügung des "e" als zusätzlicher mittlerer Vokal bei der Aussprache durchaus üblich. Die neuseeländische Eigenart bei Aussagesätzen am Ende die Tonhöhe ansteigen zu lassen, erinnert an den kölschen Akzent und bewirkt manchmal Verwirrung, weil sich die Aussage wie eine Frage anhört.

Schwierig für Sprachreise-Teilnehmer und andere Nicht-Neuseeländer wird es, wenn die Einheimischen ein regional unterschiedlich ausgeformtes, mit Slangausdrücken und Abkürzungen gespicktes und zudem extrem schnell gesprochenes Kiwi-Englisch nutzen.

Der Großteil der Neuseeländer stammt von in 19. oder 20. Jahrhundert eingewanderten Europäern ab. Etwa 15 % der Bevölkerung gehören zum polynesischen Volk der Maori. Zur Bevölkerung zählen neben weiteren polynesischen Gruppen (6 %) auch viele Menschen mit einem asiatischen Migrationshintergrund (9 %).

Reisen in Neuseeland

Mit einer knapp 270.000 qkm großen Fläche, die im Wesentlichen die beiden etwa gleich großen, das "New Zealand Mainland" bildenden Hauptinseln North Island und South Island umfasst, ist die parlamentarische Monarchie (Staatsoberhaupt: Königin Elisabeth II.) ungefähr so groß wie Großbritannien. Die Entfernung von der Mainland-Nordspitze bis zur Südspitze beträgt enorme 1600 km. Um Neuseeland zu entdecken, sollte man im Anschluß an seine Sprachreise noch etwas Zeit ranhängen. Die beiden, durch die schmale Cook-Straße voneinander getrennten, etwa 1500 km südöstlich von Australien liegenden Hauptinseln weisen spektakuläre Landschaften sowie eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt auf. Außer von schier endlos langen Sandstränden und weiten Tiefebenen ist die Nordinsel Neuseelands vor allem durch Mittelgebirgslandschaften und Hochebenen geprägt. Ausgesprochen alpin ist die Topographie der Südinsel. Die an der Westküste verlaufende Gebirgskette der Neuseeländischen Alpen weist siebzehn 3000-Meter-plus-Gipfel auf. Zur Südinsel gehören aber auch die flachen Canterbury Plains im mittleren Osten. 

Die Topographie, das von sowohl gemäßigten wie subtropischen Klimazonen bestimmte Wetter sowie die isolierte Lage des Landes haben in einer Landschaft, in der stellenweise Gletscherzonen in Regenwälder übergehen, eine vor allem durch endemische Pflanzen- und Tierarten geprägte belebte Natur entstehen lassen. Dazu zählt auch der der zum Symboltier für ganz Neuseeland gewordene flugunfähige Mini-Straußenvogel Kiwi.